Manche Schlangen sind giftig. Wenn sich z.B. Klapperschlangen gestört fühlen, geben sie mit Hilfe ihrer Rassel Warnsignale von sich. Sie greifen aber nur an wenn sie sich bedroht fühlen. Viele Schlangen besitzen faszinierende Muster und Farben. Schlangen sind taub, die meisten können aber sehr gut sehen.
Manche Schlangen besitzen Wärmerezeptoren, die in Grübchen um ihr Maul oder in einer kleinen Grube zwischen Auge und Nase befinden, die es ihnen ermöglichen, auch bei Dunkelheit ihre Beute zu erkennen. Durch diese "Sensoren" können Schlangen Beutetiere aufspüren, deren Körpertemperatur höher als die Umgebungstemperatur ist. Alle Schlangen besitzen einen gut ausgebildeten Geruchssinn, der hauptsächlich in ihrer langen gespaltenen Zunge liegt, mit der sie ihre Umgebung bezüngeln.
Ihre Schädel und Kiefer sind flexibel und dehnbar. Sie können so ihren Schlund bis auf das mehrfache vergrößern. Daher können Schlangen auch große Beutetiere verschlingen. Auch wenn manche Schlangen Eier oder Insekten fressen, so ernähren sich doch die meisten von Säugetieren, Vögeln, Fischen, Fröschen oder Reptilien. Einige unter ihnen töten ihre Beute durch erwürgen, andere durch einen gezielten Biß.
Zur Gattung der Pythons zählt die längste Schlange der Welt, die asiatische Netzpython, die über 10 m lang wachsen kann. Pythons sind ungiftige Würgeschlangen. Sie sind Eierlegend, im Gegensatz zu Ihren nächsten Verwandten, den Boas, die jedoch lebendgebärend ihre Jungtiere zur Welt bringen.