JAMBO JAMBO – Der JBL Workshop in Tanasania, der zu einer Expedition wurde
In den Weiten des Arusha Nationalparks
76 Teilnehmer aus Österreich, der Schweiz, Rumänien, Finnland, Spanien, Brasilien, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Deutschland machten sich Mitte Februar auf den weiten Weg nach Tansania, um in Blickweite von Kilimanjaro und Mout Meru den 3. JBL Workshop zu erleben. Nach einem Nachtflug mit Umstieg in Adis Abeba ging es über Mombasa nach Kilimanjaro Airport, wo die Teilnehmer aus 10 Nationen schon von den fleißigen Helfern das örtlichen Reisebegleiters Shidolya Safaris empfangen wurden. Schnell wurde das Gepäck auf dam Bus verstaut und nach gut einer Stunde Fahrt war man endlich in den Unterkünften Mont Meru Lodge, Meru Mbega Lodge und Meru Simba Lodge.
Das Voraus-Team mit Heiko Blessin und Roland Böhme wurde freudig begrüßt und schon war man in der Welt der „BIG FIVE“- Elefant – Nashorn – Büffel – Löwe und Leopard. JOMBO hieß es überall und nach kurzer Zeit hatte man auch diesen Begrüßungsspruch der Einheimischen in Afrika und „Afrika ist very easy“, wie Workshop.Leiter Heiko Blessin es schon in einem Runndschreiben angekündigt hatt.
Am nächsten Morgen dann der Aufbruch in die Weiten von Tansania. In mehreren Gruppen ging es darum, Tiere zu finden und zu erkennen. Dies war manchmal gar nicht so leicht, aber wir hatten ja „Schlangenjäger“ dabei. Diese Einheimischen hatten ein Auge für die Tiere und bevor wir uns versahen, hatten wir auch schon am DULUTI See ein Chamäleon entdeckt. Unser Gruppenleiter, Uwe Wünstel vom Reptilium Landau, schlug sein schlaues Buch auf und nannte uns allen den Namen. Eine wahre Fotoschlacht begann, dann jeder der rund 40Teilnehmer an dieser fahrt wollte die Entdeckung im Bild festhalten.
Dann aber an die Arbeit: UV-Messungen, Luxmessungen und Lufttemperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessung standen auf dem Programm, und die fünf Gruppenleiter Engelbert Kötter, Uwe Wünstel, Rodolphe Ruelle, Andreas Höger und Alfons John waren unerbittlich trotz 30 Grad, Sonnenschein und einer viel zu schönen Landschaft.
Die ermittelten Werte in Listen eingetragen, diese und andere Werte werden in einer der nächsten Ausgaben von Aktuelles aus der Zoofachbranche ausführlich dargestellt.
Das Chamäleon wird sich sicher gewundert haben, als mehrmals Messungen an seinem Aufenthaltsort vorgenommen wurden, aber Workshop ist Workshop……..
Weiter ging es in den Arusha Nationalpark. Vorbei an „Klein Serengeti“ mit Zebbras, Wasserbüffeln und Giraffen, war der SMALL MOMELLE LAKE unser nächstes Ziel. Nach dem Lunch wurden weitere Tiere gesucht und gefunden sowie Messungen aller Art und allen Standorten durchgeführt.
Auf der Rückfahrt sahen wir wieder Zebras, Büffel, Antilopen und Giraffen und kamen zum Snake Frog Lake. Hier, im Unterlauf eines kleines Flusses, der oben zu einem See aufgestaut wurde und auch noch eine Fischfarm mit Wasser versorgte, ging es wieder auf die Suche nach einheimischen Tieren. Die Gruppen schwärmten aus und auch die einheimischen Schlangenfänder wurden aktiv und suchten nach der Mamba. Tatsächlich hielt uns auch ein Tansanianer eine grüne Schlange entgegen, und wieder begann die Fototour. Jeder einmal bitte mit Schlangeauf der Hand oder in Sichtweite. Aber auch der vielen Teilnehmern eher sxmpatische Krebs wurde fotografiert und natürlich in unsere Messungen einbezogen.
Zum Abschluss fanden Heiko Blessin und Sabrina Modrow nach kleine Fische von einer auf den ersten Blick unbekannten Art. Schnell die Wasserflasche geleert und die Fische zum Fotobecken gebracht, damit sie später einwandfrei identifiziert werden konnten.
Der erste Tag in den Weiten Afrikas war schön und anstrengen zugleich und nach einem guten Essen tauschte man sich nach mit den Gruppen der Taucher aus, die eine andere Tour erlebt hatten und erst spät in die Mont Meru Lodge heimkehrten.
Nach einer Nacht ohne Moskitos und einem schönen „Guten Morgen“ aus der Nachbarschaft, ging es wieder in den Arusha Nationalpark. Das erste Ziel war das Museum. In dem die Geschichte der Schmetterlinge, Spinnen und andere Kleintiere des Parks dargestellt war.