Reptilium Reisen - Mauretanien

Wüstenexpedition zu den letzten Krokodilen der Sahara

mit Krokodilexperte Hemmo Nickel

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Hemmo Nickel mit einem Kamerateam

Reptilium Wüstenexpedition zu den letzten Krokodilen der Sahara

 

 

Reisetermine:

1. Expedition 2006:  16.11.2006 bis 02.12.2006

2. Expedition 2006:  04.12.2006 bis 20.12.2006

3. Expedition 2006:  21.12.2006 bis 06.01.2007 

 

 

Entdecken Sie unter fachkundiger deutscher Leitung das geheimnisvolle Wüstenland Mauretanien! Die Reptilium Wüstenexpedition gibt Ihnen die Gelegenheit abseits ausgetretener touristischer Pfade die Wüste Mauretaniens und ihre Naturschönheiten zu entdecken. Sie werden unter Anleitung ihres fachkundigen Begleiters Hemmo Nickel die faszinierenden Landschaften der Wüste kennenlernen und teilhaben an spannenden Entdeckungen und Zoologische Forschung live erleben.  

 

Die Expeditionsleitung

Die Expeditionsleitung wird Hemmo Nickel übernehmen. Auf zahlreichen Saharareisen mit eigenen Geländewagen und LKW’s hat er viel einschlägige Erfahrungen gesammelt. Unter anderem führten ihn die meist mehrmonatigen Expeditionen nach Marokko, Westsahara, Mauretanien, Algerien, Tunesien, Libyen und Tschad. 1999 stellte er Fahrzeuge, Equipment und Knowhow, und nahm an der Westafrika-Expedition des Zoologischen Forschungsinstituts und Museums A. Koenig/Bonn teil. Im Zuge dieser Arbeit wurden auch die Krokodile Mauretaniens wiederentdeckt. Er kehrte kaum ein Jahr später nach Mauretanien zurück, um die Lebensumstände der „Wüstenkrokodile“ näher zu studieren und blieb über ein Jahr. Auf vier weiteren Expeditionen konnte er nahezu das ganze Land und seine Bevölkerung kennen lernen. Hemmo Nickel spricht französisch und etwas Hassaniya, den arabischen Dialekt in Mauretanien und gehört international sicher zu den besten Kennern der mauretanischen Fauna.

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Das Land

Mauretanien ist ein Wüstenland. Dreiviertel der Fläche von ca. 1 Mio. km2 werden klimatisch von der Sahara geprägt. Nur im Süden gedeiht eine karge Dornbuschsavanne, der Sahel. Im äußersten Süden geht die Dornstrauchsavanne in die sog. Baobabsavanne über. Im Norden betreiben die Mauren, als größte Bevölkerungsgruppe, Oasenwirtschaft und Kamelzucht. Im Süden leben Fulbe (eine Ethnie schwarzafrikanischer Herkunft) von der nomadisierenden Rinderhaltung oder Sonniké als Fischer oder Ackerbauern. Insgesamt hat Mauretanien etwa 2,5 Millionen Einwohner wobei etwa ein Drittel in den Städten lebt. Die rechnerische Besiedlungsdichte von 2,5 Einwohner pro km2  ist also auf dem Land bedeutend niedriger, inbesondere im trockenen Norden. Mauretanien war über Jahrzehnte praktisch isoliert. Durch jahrelange Auseinandersetzungen um die Westsahara war das Land auf dem Landweg unerreichbar. Der gesamte transsaharische Verkehr ging de facto über Algerien und Niger.

Erst durch die bürgerkriegsähnlichen Zustände in Algerien und den Waffenstillstand der Polisario in der Westsahara wurde die Durchquerung der Sahara von Nord nach Süd wieder möglich – wenn auch nur in diese Richtung und nur unter erheblichen administrativem Aufwand (Militärkonvoi und besondere Genehmigung). Nicht zu vergessen, dass man von Landau bis in die Hauptstadt Nouakchott ziemlich genau 5000 Kilometer zurücklegen muss. Auch Flugverbindungen kosteten seit jeher sehr viel Geld und die rigorose Finanzwirtschaft des Landes sorgte dafür, dass das Land für Touristen sehr teuer war. Erst in den letzten Jahren entwickelte sich im Norden ein wenig Wüstentourismus bedingt auch durch die Verschlechterung der Verhältnisse in anderen Saharaländern wie z.B. Algerien, Niger und Libyen. Alles Gründe, die dazu führten, dass Mauretanien besonders im Osten und Südosten in vielen Bereichen unerforscht ist. Über die Tierwelt dieser Region ist fast nichts bekannt, nicht umsonst wurden erst vor kurzem die Reliktpopulationen der „Wüstenkrokodile“ wiederentdeckt. Aber nicht nur das. Ganz neue, völlig unbekannte Fundorte wurden entdeckt. Mauretanien, seine noch sehr in Traditionen verwurzelte Bevölkerung, seine Landschaften und Natur erschließt sich dem Besucher vielleicht erst auf den zweiten Blick dafür jedoch umso nachhaltiger. Lernen sie ein Land kennen und nehmen sie an der Erkundung in unbekanntes Terrain teil.

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Die Expedition

(Die Reise hat Expeditionscharakter. Eine Garantie auf bestimmte Routen und Abläufe können nicht gegeben werden. Die Beschreibung umfasst eine Reise von ca. 16 Tagen. Die Angabe der Tagesetappen erfolgt ohne Gewähr.)

 

Die meisten Regionen in Mauretanien können nur mit allradgetriebenen Fahrzeugen bereist werden, dies trifft insbesondere auf einige Zielpunkte dieser Expedition zu. Je nach Teilnehmerzahl werden wir mit 3 bis 4 Geländewagen (landestypische Ausrüstung und Zustand) unterwegs sein. Für die Küche steht ein traditionelles maurisches Zelt zur Verfügung. Übernachtet wird wahlweise unter freiem Himmel oder in modernen Zelten. Die Verpflegung wird einfach, aber dem europäischen Gaumen angepasst sein. Da das gesamte Lager jeden Tag neu auf- und abgebaut werde muss, wird die Hauptmahlzeit immer am Abend eingenommen. Eine Grundfitness ist sicher angebracht, besondere sportliche Höchstleistungen werden jedoch nicht abverlangt.

Der Hauptfokus der Reise wird sicher auf den erst vor wenigen Jahren entdeckten Krokodilpopulationen liegen, aber da diese Wasserstellen ohnehin Anziehungspunkte für fast die gesamten Fauna des Gebietes darstellen, werden auch die restlichen Reptilien und Amphibien aber auch Säugetiere und Vögel nicht unbeachtet bleiben.

 

1. Tag: Flug von Frankfurt nach Nouakchott

Abflug vom Flughafen Frankfurt/Main nach Nouakchott, der Hauptstadt Mauretaniens.

 

2. Tag: Fahrt von Nouakchott nach Atar

Nach einer kurzen Nacht im Hotel, wird unser Gepäck auf die bereitstehenden Geländefahrzeuge verteilt. Im Morgengrauen starten wir in Richtung Norden. Von Nouakchott geht es auf gut ausgebauter Asphaltstraße in die Sahara hinein. Zunächst wirk die Landschaft monoton erst etwas südlich von Akjoujt werden die flachen Dünen durch Geröllwüste abgelöst, die ersten

Felsen und Berge erscheinen. Auf der Strecke zwischen Akjoujt und Atar werden wir daher sicher die ersten Dornschwanzagamen (Uromastyx dispar) beobachten können. Kurz vor Atar, der Provinzhauptstat des Adrar Berglandes, werden wir unser erstes Camp aufschlagen.

 

3. Tag: Von Atar nach Chinguetti

Am Vormittag werden wir in Atar eintreffen. War die Stadt bislang ein verschlafener kleiner Ort, so hat sich die Oase in den letzten Jahren verändert. Nachdem Charter-Flüge direkt zwischen Paris und Atar verkehren, wurden einige kleine, moderne Hotels und Restaurants errichtet. Uns jedoch interessiert eher die unmittelbare Umgebung von Atar, bietet sie doch einige Besonderheiten. Vor ca. 800 Mio. Jahren war die Region von einem flachen Meer bedeckt, das von einem der ältesten bekannten Lebewesen unseres Planeten den sog. Stromatolithen, das sind in Kolonien lebende Cyanobakterien, besiedelt wurde. Die fossilen Zeugen dieser Zeit sind hier

überall anzutreffen. Ganze Bergrücken entpuppen sich bei näherer Betrachtung

als versteinerte Riffe. Die spärliche Flora und Fauna dieser Wüstenregion erschließt sich erst auf

den zweiten Blick. Herpetologisch können wir die typischen Saharabewohner

wie Dornschwanzagamen (Uromastyx), verschiedene Geckos (Tarentola, Tropiocolotes) und Eidechsen der Gattung Acanthodactylus erwarten. Seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts gibt es Gerüchte über ein Agame aus der Region, deren Artzugehörigkeit bis heute ungeklärt ist. Vielleicht gelingt es ja während der Expedition diese Tiere aufzuspüren? Im Laufe des Tages

verlassen wir Atar auf einer gut ausgebauten Piste und setzen unsere Fahrt Richtung Chinguetti fort. Dort angekommen werden wir in einer Herberge übernachten. Wer möchte kann sich hier die älteste Moschee (ca. 600 Jahre alt) des Landes anschauen.

 

 

4. – 6. Tag: Chinguetti - Zarga - Aoueilloul - Ain Zafra – Rachid.

Die nächsten Tage werden von echtem „Sahara-Feeling“ geprägt sein. Wir verlassen Chinguetti auf selten befahrenen Pisten nach Süden. Ab hier sind wir mit unseren Reserven an Sprit, Nahrungsmittel und Wasser bis Tidjikja auf uns allein gestellt. Zunächst führt der Weg durch die landschaftlich wunderschönen Plateaulandschaften des Adrar. Durch Felsschluchten und

sandige Wadis geht es weiter nach Süden. In der menschenleeren Region treffen wir höchstens die eine oder andere Karawane oder ein Zeltlager von Nomaden. Übernachtet wird abhängig von der Tageskilometerleistung irgendwo in der Wüste. Nach etwa 340 km sind die letzten Ausläufer des Berglandes erreicht. Bevor wir jedoch die Oase Rachid erreichen, müssen wir durch ein

kleines Dünengebiet, das nochmals alles fahrerische Können erfordert. Um das ein oder andere Freischaufeln werden wir aber trotzdem nicht herumkommen. Rachid selbst ist ein Dorf, das an die Felshänge eines großen Wadi gebaut wurde, welchen von vielen Dattelpalmen gesäumt wird. Unweit des heutigen Ortes liegt das halbverfallene fast gespenstisch anmutende historische

Rachid. Es besteht die Möglichkeit auf Entdeckungsspatziergänge zu gehen.

 

7. Tag: Fahrt von Rachid nach Tidjikja

Von Rachid aus ist es nicht mehr sehr weit nach Tidjikja (kein Schreibfehler) aber die Piste ist zum Teil eng und steinig und verlangt den Fahrzeugen und den Nerven der Mitfahrer einiges ab. Doch mit dem erreichen von Tidjikja, Provinzhauptstadt des Tagant, haben wir wieder

Teer unter den Rädern. In der Herberge können wir uns erst mal von den Strapazen erholen und unter der Dusche den Staub und Dreck der letzten Tage abspülen. ....und endlich wieder mal eine kalte Cola genießen.

 

8. – 9. Tag: Die ersten Wüstenkrokodile

Nachdem die Sprit- und Wasservorräte aufgefüllt wurden starte wir zur nächste Etappe, die uns  über neue Teerstraßen durch das Bergland des Tagant Richtung Südwesten führt. Ziel ist das kleine Nest N'beika. Dort werden wir die Straße nach Osten hin verlassen um nach Matmata zu fahren, dem bekanntsten Fundort der erst 1999 wiederentdeckten "Wüstenkrokodile". In

Matmata werden wir ein Basiscamp errichten um von dort aus weitere Wasserstellen anzufahren an denen es Krokodile gibt. Bis heute sind noch nicht alle Wasserstellen untersucht, so besteht durchaus die Möglichkeit ganz neue Fundort zu entdecken. Neben Krokodilen werden wir sicher auch Klippschliefer und das fast unbekannte Senegal-Gundi sehen. Mit Glück kommen

Rote Husarenaffen an die Wasserstellen. Zoogeografisch befindet sich die Region genau im Übergangsbereich zwischen Wüste und Sahel-Savanne. So treffen hier sowohl echte Bewohner der Sahara als auch Tiere des Sahel aufeinander. Besonders deutlich wird dies bei den

Reptilien. Während an den Wasserstellen Krokodile, Nilwarane und Felsenpythons beobachtet werden können, werden die umliegenden Felslandschaften von typischen Wüstenarten wie Dornschwanzagmen, Sandrasselottern und Sandrennnattern besiedelt, wobei gerade die Schlangen nur sehr schwer zu finden sind.

 

10. Tag: Auf der „Straße der Hoffnung“ in Richtung Fam El Cherat; Besuch der größten

Krokodilpopulation Mauretaniens

 

An diesem Tag erwartet uns ein lange Fahrt im Auto. Wir fahren die 30 km nach N'beika zurück auf die Asphaltstraße weiter nach Süden. Schon nach wenigen Kilometern erreichen wir die Abbruchkante des Tagantplateaus, was uns einen traumhaften Blick über das Oasenstädtchen Moudjeria erlaubt. Ziemlich steil geht es hinunter in die Senke der Provinz Brakna, zunächst

durch ein kleines Dünengebiet (Heute ist die Strecke geteert und in gut 30 Minuten zu durchfahren. Vor wenigen Jahren brauchte man noch Tage für die Strecke). Hier verlassen wir entgültig die Sahara und treffen nach etwa 100 km auf die Route de l'Espoir. Vor wenigen Jahren repariert, erlaubt uns die Straße der Hoffnung, wie sie übersetzt heißt, ein zügiges Vorankommen.

Vorbei an den zauberhaften weißen Dünen von Djouk erreichen wir den drittgrößten Ort Mauretaniens - Kiffa. Der unansehnliche und staubige Ort lädt wenig zum verweilen ein, weswegen wir gleich weiter nach Fam El Cherat durchfahren. Der Ort liegt 70 km östlich von Kiffa. In der Nähe des Dorfes liegt unser Ziel. Tamourt Bougari. Ein Tamourt ist ein kleiner See, der nach der Regenzeit mehrer Monate das Wasser hält und in dem eine ganz bestimmte

Akazienart wächst, die solche Überschwemmungen für ihr Überleben braucht. Da

es diese Akazien die größten und dichtesten Bäume in der sonst kargen Umgebung stellen, sammelt sich an solchen Stellen die gesamte Fauna der Region. Viele afrotropische Vogelarten kommen in diesen Bauminseln vor, wie Hornvögel, Halsbandsittiche Glanzstare, Prachtfinken u.v.m. Wer in der Nacht unterwegs ist, kann viele Säugetiere entdecken. So konnten an diesem Gewässer schon Stachelschweine, Afrikanische Zibetkatze, Falbkatzen, Ginsterkatzen

und Blassfüchse nachgewiesen werden, um nur einige zu nennen. Aus herpetologischer Sicht ist dieser Ort besonders wichtig durch seine größte bekannte Population von Krokodilen in Mauretanien. Unser Lager werden wir auf einer Düne errichten, die einen malerischen Blick über das ganze Feuchtgebiet erlaubt.

 

 

11.-12. Tag: Krokodil pur!

Die Tage werden wir nutzen um den Tamourt mit seinen Krokodilen und der restlichen Tierwelt zu erkunden. Die Lebensweise der Panzerechsen ist extrem an die trockenen Bedingungen vor Ort angepasst. Wir werden die Möglichkeiten haben die Tierwelt am Tage und in der Nacht zu beobachten. Gerade in der Nacht lassen sich die rot reflektierenden Augen der Krokodile

gut verfolgen. Mit Sicherheit werden wir eine Wanderung zu einem malerischen Gueltas in der Nähe machen, das nur wenige Kilometer entfernt liegt. Auch an diesen herrlichen Ort gibt es Krokodile, die z. T. wieder ganz andere Überlebensstrategien entwickelt haben. Neben den Krokodilen können wir mit etwas Glück eine ganze Reihe weiterer seltenen Tierarten hier zu Gesicht bekommen. Besonders Paviane kommen immer wieder an die Wasserstelle zum

trinken. In der gesamten Region konnten bis heute drei Amphibien und 10 weitere Reptilien nachgewiesen werden, wobei sicher noch die ein oder andere Art auf ihre Entdeckung wartet, vielleicht durch unser Team!?

 

13. Tag: Tagesetappe nach Tamchekket

Am folgenden Tage werden wir auf einer gut ausgebauten Piste nach Tamchekket aufbrechen. Die Strecke sind nur 110 Kilometer, sodass wir am Mittag ankommen werden und hoffentlich die Krokodile dort unmittelbar in Nachbarschaft zum Menschen beobachten können. Hier baden selbst Kinder im gleichen Tümpel mit den Krokodilen und wurden anscheinend noch nie

behelligt. Leider sind die Kinder des Dorfes bekannt dafür, besonders aufdringlich zu sein, wir werden daher etwas entfernt ein Lagerplatz suchen. Mit Tamchekket verlassen wir den östlichsten Punkt unserer Reise. Der Rückfahrt beginnt mit einer großen Etappe von Tamchekket zurück auf die Route de l'Espoir auf dieser in Richtung Westen. Je nach Zeit und Lust der

Teilnehmer werden wir entweder am Lac de Mal oder Lac d'Aleg nächtigen. Beides große Seen - Lebensraum von tausender Wasservögeln. Krokodile gibt es hier nicht aber den Westafrikanischen Lungenfisch.

 

14. – 15. Tag: Rückreise nach Nouakchott

Von unserem letzten Nachtlager unter freiem Himmel aus durchqueren wir die farbenprächtigen Dünen des Trarza, um gegen Nachmittag die Hauptstadt Nouakchott zu erreichen. Vielleicht entschließt sich der ein oder andere gleich vom Auto aus in Meer zu springen. Der Erholungstag im Hotel ermöglicht die faszinierenden Märkte der Stadt zu erkunden oder zum Fischmarkt hinauszufahren, um den bunten Fischerbooten beim Anlanden

zuzusehen. Abgesehen davon die beste Gelegenheit einen Eindruck von der reichen Fischfauna der Küste zu bekommen. Der  Reptilienkundler wird sich besonders für die Schlangen (beide Cerastes-Arten, Psammophis schokari) und die vielen Eidechsen (3 verschieden Acanthodactylus) und den Dünnfingergecko (Sthenodactylus stenodactylus) interessieren, denen er hier an der Küste begegnen kann. In der Dämmerung lassen sich Flughunde über der Stadt

beobachten, wenn sie ihre Schlafbäume verlassen. Am besten geht dies sicher in einem der vielen kleinen Restaurants entlang der Straße, die bis spät in die Nacht geöffnet haben und uns ein letztes mal am afrikanische Treiben teilnehmen lassen, bevor wir am frühen Morgen das Land wieder verlassen.

 

16. Tag: Abflug in Nouakchott nach Frankfurt/Main

 

 

 

Reisetermine:

1. Expedition 2006:  16.11.2006 bis 02.12.2006

2. Expedition 2006:  04.12.2006 bis 20.12.2006

3. Expedition 2006:  21.12.2006 bis 06.01.2007 

 

Preis:

2999.—Euro pro Person

 

Änderungen vorbehalten!

 

 

 

Leistungen:

-          Vermittlung von Flügen Frankfurt – Nouakchott und zurück

-          Je nach Reiseverlauf 3-4 Übernachtungen in einfachen Herbergen; die übrigen Übernachtungen im Zelt oder im Freien (Zelte werden gestellt). 

-          Fahrt mit Geländewagen (Landestypische Ausrüstung umd Zustand) und einheimischen Fahrern

-          Deutsche Reiseleitung mit fundierten Kenntnissen der mauretanischen Fauna und des Landes

-          Verpflegung während der Expedition durch einheimischen Koch (Vollverpflegung), aufbereitetes Wasser aus Kanistern

-          Sicherungsschein

 

Zusätzliche Kosten:

-          Visumgebühren

-          Reiserücktrittsversicherung (kann durch das Reptilium vermittelt werden)

-          Persönliche Nahrung und Getränke die über die angebotene Vollverpflegung hinaus geht (bspw. in Restaurants)

-          Eventuelle Trinkgelder

-          Souvenirs

 

Mindestteilnehmerzahl:

-          8 Personen (Maximalzahl 11)

 

Kontakt: info@reptilum.de 

 

Visa:

Das Reptilium ist gerne bereit die Beantragung der Visa zu übernehmen!

Anträge für Touristenvisa (maximale Gültigkeitsdauer 30 Tage) beantragen Sie bitte bei der entsprechenden Botschaft:

 

            Republique Islamique de Mauritanie

            Ambassade en R.F.A.

            Service Consulaire

            Kommandantenstr. 80

            10117 – Berlin

 

Tel.: 030-206 58 83

Fax: 030-206 74 750

 

Folgende Punkte sind bei der Beantragung eines Visums zu beachten:

1.         Das Antragsformular muss vollständig ausgefüllt werden.

2.         Dem Antrag sind

- der gültige Reisepass

- drei (3) Antragsformulare (in französischer

Sprache ausfüllen)

- drei (3) neuere Passbilder

- ein als „Einschreiben“ frankierter Rückumschlag, 

Visagebühren in Höhe von derzeit Euro 21,-

für deutsche Staatsbürger sind als Verrechnungsscheck,

oder Postüberweisung beizufügen.

 

Das Visum wird in der Regel innerhalb von 10 Arbeitstagen nach Erhalt des Antrages ausgestellt. Es wird empfohlen wegen möglicher Zusatzinformationen anzurufen.

Bitte beantragen Sie das Visum frühestens zwei Monate vor Reisebeginn, besser erst 5-4 Wochen vorher. Die Einreise nach Mauretanien muss innerhalb des im Visum unter „Date d‘entrée“ angegebenen Zeitraums erfolgen.

 

ES IST STRIKT VERBOTEN ALKOHOLISCHE GETRÄNKE MIT SICH ZU FÜHREN

 

Hinweise zum Gepäck:

Es ist ratsam, als Gepäck keine Koffer sondern Rucksäcke zu verwenden. Sie sollten auf jeden Fall zusätzlich einen kleinen Rucksack für Tagesausflüge mitnehmen. Besonders für Tier- und Landschaftsfotografen ist eine sanddichte, robuste Fototasche sehr empfehlenswert. Sie sollten auf jeden Fall Kopien des Reisepasses sowie 2-3 Passfotos mitnehmen!

 

 

Absolut notwendig sind:

- ein guter Schlafsack (Minimum 0 bis -10°C)

- eine gute Isomatte

- leichte, knöchelhohe Wanderschuhe und sog. „Geländesandalen“ (beispielsweise von Teva)

- für die kühlen Abendstunden ein bis zwei Pullover

- Trainingsanzug 

- leichte Stoffhosen und T-Shirts aus Baumwolle (Da wir kaum  Gelegenheit zum Waschen der Wäsche haben werden, bitte in ausreichender Anzahl)

- Badehose bzw. Badeanzug, Seife, Handtuch

- Geeignete Kopfbedeckung (Hut, Schirmmütze, Chech)

- Sonnenbrille

- Taschenmesser

- Taschenlampe und/oder Stirnlampe (Ersatzlampen und reichlich Batterien nicht vergessen!)

- Insektenmittel (Anti-Mücken-Mittel)

- persönliche Reise-Apotheke, die auf jeden Fall enthalten sollte: Malaria-Medikamente, Pflaster, Verbandsmull, Aspirin, Arznei gegen Durchfall, Augentropfen sowie Creme gegen Sonnenbrand

 

 

Ausgewählte Reisehinweise für Mauretanien

(Die vollständigen Reisehinweise sind auch im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de abrufbar)

 

Allgemeine Informationen

Mauretanien ist ein muslimisch geprägtes Land. In Mauretanien gibt es (ausser in den größeren Hotels zur Begleichung von Hotelrechnungen) z.Zt. noch keine Akzeptanz für Kreditkarten. Reisende sollten entweder über Devisen oder Reiseschecks verfügen. Im Notfall kann ein Geldtransfer über das Western-Union-Büro in Nouakchott (Tel. 00222 - 525 33 18, Notruf 641 12 32, Fax 00222 - 525 54 94, Av. Gamal Abdel Nasser, Nähe Hotel El Amane) erfolgen.

Insbesondere Individualreisende sollten über frz. Sprachkenntnisse verfügen, da Englisch nur von wenigen Mauretaniern verstanden wird.

 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Deutsche Staatsangehörige brauchen für die Einreise nach Mauretanien einen gültigen Reisepass mit eingetragenem Visum (zu beantragen bei der Botschaft der Islamischen Republik

Mauretanien, Kommandantenstr. 80, 10117 Berlin, Tel. 030-206 58 83, Fax. 030-206 74 750).

 

Besondere Zollvorschriften

Von Europa aus können 200 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 500 g Tabak zollfrei eingeführt

werden. Für den persönlichen Gebrauch sind die Einfuhr von 2 l Wein und 0,5 l Alkohol über

22 Vol. % gestattet. Dies ist jedoch unbedingt bei Einreise zu deklarieren (Um Probleme bei der Einreise zu vermeiden, sollte man jedoch auf das Mitführen von Alkoholika absehen; Anmerkung des Veranstalters!). Die Einfuhr von Waffen und Drogen ist verboten. Jagdwaffen können nur mit einer vorherigen Genehmigung eingeführt werden.

Bei Grenzübertritt werden vom Zoll grundsätzlich keine Gebühren verlangt. Jedoch kann nach

Ermessen des Zollbeamten bei zusätzlichem Arbeitsaufwand eine Gebühr für „Travail

supplémentaire TS“ erhoben werden. Hierüber wird eine Quittung ausgestellt. Diese sollte der

Reisende verlangen.

Devisen können von Reisenden bis zu einem Gegenwert von 1.000 US-$ ein- und ausgeführt

werden. Ein höherer Betrag sollte bei der Einfuhr deklariert werden, da bei der Ausreise zuweilen ein entsprechender Nachweis verlangt wird. Sollte die Ausfuhr eines höheren Betrages in Devisen beabsichtigt sein, ist die Genehmigung der mauretanischen Zentralbank erforderlich.

Sorgfältig aufbewahrt werden sollten die Umtauschquittung der Banken und Wechselstuben, um

sie bei Ausreise auf Verlangen vorzuzeigen.

 

Besondere strafrechtliche Bestimmungen

Das Fotografieren militärischer Anlagen ist verboten. Die Landeswährung Ouguiya darf weder

ein- noch ausgeführt werden. Der Verkauf von Alkohol ist verboten.

 

Medizinische Hinweise

Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz

gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B (Wir empfehlen eine Kombinationsimpfung für Hepatitis A und B; Anmerkung des Veranstalters!). 

Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, u.a.) kann Impfschutz gegen

Tollwut, Meningokokken-Meningitis ACWY und Typhus sehr sinnvoll sein. Bei Einreisen aus

Risikogebieten (z.B. Senegal, Guinea) ist eine gültige Gelbfieberschutzimpfung vorgeschrieben. Reisenden aus Europa ist in jedem Fall eine Gelbfieberschutzimpfung insbesondere bei geplanten Reisen ins Landesinnere zu empfehlen.

Die Zahl der HIV/Aids-Infizierten liegt wohl erheblich unter dem anderer afrikanischer Länder,

es besteht jedoch eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen.

Durch hygienisches Essen und Trinken (kein lau aufgewärmtes Essen, nur abgekochtes

Trinkwasser oder Mineralwasser, nichts Ungeschältes) und konsequenten Mückenschutz

(Repellentien, Moskitonetz, bedeckende Kleidung) können die meisten (zum Teil gefährlichen) Durchfälle und viele Infektionserkrankungen weitgehend vermieden werden. Dazu zählen auch

das Denguefieber und die Malaria.

Medikamente zur Prophylaxe gegen Malaria sind im Süden sinnvoll, besonders von Juli bis

Oktober (Regenzeit) am Senegalfluss. Sie müssen im Beratungsgespräch vor der Reise mit dem Tropenarzt individuell festgelegt werden. Alle Medikamente sind verschreibungspflichtig!

Die medizinische Versorgung im Land ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist technisch und hygienisch in hohem Maße mangelhaft.

 

Zuständige deutsche Auslandsvertretung

Deutsche Botschaft Nouakchott, B.P. 372, Nouakchott, Mauritanie

Tel: (00 22 2) - 525 17 29 oder 525 10 32

Fax: (00 22 2) - 525 17 22

E-Mail: amb-allemagne@toptechnology.mr

Die Botschaft befindet sich im „Quartier des Ambassades" in unmittelbarer Nachbarschaft zur

amerikanischen und spanischen Botschaft

 

 

 

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