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nächste Termine

Mi 29.11 10:00 - 18:00
Verrückter Mittwoch
Do 30.11 10:00 - 18:00
Familientag
Mo 04.12 10:00 - 18:00
Großeltern-Enkel-Tag
Do 07.12 18:00 - 21:00
Zoonacht mit Führung & Schlangenfütterung

 

Artenschutz:

 

Einige der gepflegten und präsentierten Arten, beispielsweise die Nashornleguane (Cyclura cornuta), die Gila-Krustenechse (Heloderma suspectum) und die Spaltenschildkröte (Malachochersus tornieri) sind heute leider in ihrem Bestand gefährdet und es bestehen international koordinierte Bemühungen deren Bestände durch Zuchtprojekte zu stabilisieren und zu stützen. Wir stellen uns dieser Verantwortung und arbeiten bereits bei mehreren dieser Zuchtbücher aktiv mit.

 

Als einer der jüngsten Zoos Deutschlands befinden wir uns in einer Phase des Aufbaus der Kontakte und Kooperationen mit anderen Zoos und Zooverbänden. Zur Zeit bemühen wir uns um eine Aufnahme in die Europäische Vereinigung der Zoos und Aquarien (EAZA; European Association of Zoos and Aquaria). Von einer Mitgliedschaft in dieser wichtigen Vereinigung versprechen wir uns eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit anderen Zoos sowie eine Kooperation mit den von der EAZA getragenen Erhaltungszuchtprojekten.

 

Mitgliedschaften bestehen bereits bei der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) e.V. und der Zoologischen Gesellschaft für Arten und Populationsschutz (ZGAP) e.V. 

 

Die DGHT ist der weltweit größte Verband mit dem Schwerpunkt Reptilien und Amphibien, dessen Mitglieder sich mit der Pflege und Zucht sowie mit der wissenschaftlichen Erforschung dieser Tiergruppen beschäftigen. Die DGHT ist ein anerkannter Naturschutzverband. Im Reptilium werden Sachkundeschulungen und -prüfungen für Terrarianer nach den Vorgaben der DGHT abgehalten.

 

Die ZGAP ist eine international agierende Gesellschaft, die sich dem Schutz von Arten verschrieben hat, die sich nicht im Fokus des allgemeinen Interesses befinden. Innerhalb der ZGAP gibt es eine spezielle Arbeitsgruppe "Reptilien und Amphibien" in der Schutzprojekte für diese beiden Tiergruppen koordiniert werden.

 

Artgerechte Tierhaltung:

 

Amphibien und Reptilien sind als wechselwarme Tiere fast gänzlich von äußeren Wärmequellen zur Aufrechterhaltung ihrer Körpertemperatur abhängig. Durch Veränderungen der Umgebungstemperatur werden bei ihnen alle übrigen Körperfunktionen, wie beispielsweise Stoffwechsel, Reaktionsfähigkeit und Wasserhaushalt, um nur einige zu nennen, beeinflusst. Aufgrund dieser für wechselwarme Tiere charakteristischen Verhältnisse ergeben sich im Vergleich zu Vögeln und Säugetieren wichtige Unterschiede bezüglich der Ansprüche, die an eine künstliche Umgebung im Rahmen einer artgerechten Tierhaltung zu stellen sind.

 

Amphibien und Reptilien sind weit weniger als die genannten warmblütigen Tiergruppen in der Lage, Bedingungen, die deutlich von denen ihrer natürlichen Lebensräume abweichen, zu kompensieren oder zu tolerieren. Für die Gestaltung und technische Ausstattung eines Terrariums bedeutet das nun, dass zumindest die wichtigsten klimatischen Bedingungen wie Luft- und Substrattemperatur, Luft- und Substratfeuchte sowie die Lichtverhältnisse im Lebensraum aus dem die Tiere stammen durch den sinnvollen Einsatz technischer Geräte nachgestellt werden müssen. 

 

Von der Lebensweise ist abhängig, welche Terrarienart (Wüstenterrarium, Savannenterrarium, Regenwaldterrarium, Aquaterrarium) und Einrichtungsgegenstände (Sand, Erde, Steine, Holz etc.) verwendet werden können, denn nur ein der jeweiligen Tierart entsprechendes Terrarium mit einer geeigneten Einrichtung erfüllt seinen biologischen Zweck und dient der artgerechten Haltung.

 

Neben der Art der Einrichtungsgegenstände muss auch deren Beschaffenheit in die Überlegungen mit einbezogen werden. Wichtige Faktoren sind beispielsweise die Stärke von Kletterästen, die Struktur der Rinde, die Oberflächenstruktur von Steinen und die Beschaffenheit des Bodengrundes.